Sommer-Check: Welcher Schmuck übersteht Meer, Pool und Sonnencreme?

Salzwasser, Chlor, Sonnencreme und Schweiß — im Sommer wird Schmuck stärker beansprucht als in jeder anderen Jahreszeit. Wer schon einmal nach dem Urlaub eine grün angelaufene Kette oder ein Armband mit abblätternder Vergoldung in der Hand hatte, weiß, wie schnell das geht. Ein Überblick, welcher Schmuck den Sommer wirklich mitmacht und welcher eher nicht wasserfest ist.

Warum Schmuck im Sommer oft anläuft

Viele günstige Legierungen enthalten Kupfer- oder Nickelanteile, die mit Salzwasser, Chlor, Wasser und Schweiß reagieren. Das Ergebnis: ein grünlicher Schimmer auf der Haut oder eine sichtbare Verfärbung des Schmucks selbst. Bei dünn vergoldeten Stücken kommt hinzu, dass die Beschichtung durch ständigen Kontakt mit Wasser, Handtuch, Sand und Sonnencreme schneller abgetragen wird als sonst. Was im Frühling noch neuwertig aussah, kann nach zwei Wochen am Strand deutlich blasser wirken.

Welche Materialien als wasserfester Schmuck gelten

316L Edelstahl (Chirurgenstahl). Dieses Material wird unter anderem in der Medizintechnik verwendet, weil es kaum mit Wasser, Salz oder Chemikalien reagiert. Für Sommerschmuck ist das die solideste Basis, weil es bei regelmäßigem Wasserkontakt meist nicht anläuft.

Echte 18-karätige Vergoldung. Eine dickere, echte Vergoldung hält dem täglichen Kontakt mit Wasser und Sonnencreme deutlich länger stand als eine hauchdünne Beschichtung. Trotzdem gilt auch hier: Wasser allein ist nicht das einzige Problem, denn Schweiß, Salz und Reibung spielen ebenfalls eine Rolle.

Nickelfrei. Gerade im Sommer ist die Haut durch Sonne und Hitze empfindlicher. Nickelfreies Material verringert das Risiko von Reizungen zusätzlich und ist oft die bessere Wahl für wasserfesten Schmuck im Alltag.

Beim Duschen tragen oder lieber abnehmen?

Bei hochwertigem Material wie 316L-Edelstahl mit echter Vergoldung ist das beim Duschen tragen in der Regel nicht nötig. Eine Ausnahme sind stark gechlorte Whirlpools mit sehr hoher Chlorkonzentration oder aggressive Reinigungsmittel — hier schadet etwas Vorsicht nicht. Für normales Meer- und Poolwasser im Alltag gilt: anlassen und einfach schwimmen gehen. Wer besonders vorsichtig ist, nimmt empfindlichere Stücke vor dem Baden lieber ab.

Im Meer und im Pool: Was hält wirklich stand?

Im Meer sind Salz und Sand die größte Belastung, im Pool vor allem Chlor. Beides kann Oberflächen angreifen, wenn Schmuck dauerhaft mit Wasser in Kontakt kommt. Deshalb ist wasserfester Schmuck vor allem dann sinnvoll, wenn er für den Alltag und für kurze Ausflüge ins Wasser gedacht ist. Dünne Beschichtungen, Modeschmuck und empfindliche Legierungen sind dagegen im Wasser nicht ideal und laufen schneller an.

Unsere sommertauglichen Stücke

Bei Funkelstück ist wasserfesten Schmuck kein saisonales Extra, sondern der Standard:

Alle drei lassen sich bedenkenlos beim Duschen, im Pool oder am Meer tragen.

Ein paar Pflege-Tipps für den Sommer

Auch robustes Material profitiert von etwas Aufmerksamkeit:

  • Nach dem Schwimmen im Meer oder Pool kurz mit klarem Wasser abspülen
  • Vor dem Verstauen trocknen lassen, statt feucht in die Tasche zu legen
  • Sonnencreme und Öl regelmäßig mit einem weichen Tuch abwischen
  • Schmuck erst nach dem Eincremen anlegen, nicht davor

So übersteht die Kette nicht nur einen Sommer, sondern mehrere — ganz ohne, dass man sie beim Baden abnehmen muss.


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